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Neue Funktechnik

Nach aktuellem Stand wird ab dem 6. August 2014 der Einsatzstellenfunk bei den Feuerwehren der Gemeinde Schenklengsfeld mit den neuen Digitalfunkgeräten abgewickelt.

 

Ein langer Weg ...

„Es war ein langer Weg bis zu diesem Zeitpunkt“ berichtet Gemeindebrandinspektor Torsten Wennemuth.

Eigentlich sollte schon 2006 der Digitalfunk in Deutschland starten - aus heutiger Sicht war aber der verspätete Start für die Kommunen nicht von Nachteil! So konnten in der Zwischenzeit neue Erkenntnisse gewonnen werden und die Kommunen profitieren von den nun mehr niedrigeren Preisen der Endgeräte.

Eine neue Funktechnik war auch nötig - viele der in Schenklengsfeld eingesetzten Funkgeräte waren über 35 Jahre alt!

In den letzten Wochen und Monaten wurde die neue Funktechnik, 65 Handfunkgeräte und 15 Fahrzeugfunkgeräte, ausgepackt, einem Funktionstest unterzogen, mit Updates auf den aktuellen Stand gebracht, im Digitalfunknetz registriert und abschließend beschriftet.

In der Woche vom 28. Juli bis zum 1. August wurden alle Fahrzeugfunkgeräte in den Einsatzfahrzeugen der Feuerwehren verbaut. Der Funkverkehr zwischen den Fahrzeugen und der Leitstelle Hersfeld-Rotenburg wird voraussichtlich erst in 2015 starten. Hierfür sind noch einige Arbeiten seitens des Landes Hessen bei den Leitstellen durchzuführen.

Der Einsatzleitwagen wurde ebenfalls für die Nutzung des Digitalfunks komplett umgebaut - hierüber berichten wir in Kürze!

 

Einsatzstellenfunk ist startklar!

Nachdem jetzt fast alle "Sprechfunker" in den Feuerwehren eine 8-stündige Endanwender-Umschulung besucht haben und die Digitalfunkgeräte einsatzbereit sind, kann in Schenklengsfeld ab nächster Woche mit den neuen Geräten gearbeitet werden.

„Die Feuerwehrfrauen und -männer müssen sich schon ein wenig umstellen aber das ist ja bekanntlich bei Einführung jeder neuen Technik so. Ich habe da keine Bedenken - Feuerwehrleute sind flexibel und jeder der mit einem Mobiltelefon oder  Smartphone umgehen kann, kann auch ein Digitalfunkgerät bedienen!“ ist sich Wennemuth sicher.

Benutzen darf aber nur der die Geräte, der auch eine Endanwender-Umschulung besucht hat! Aber selbst ältere Feuerwehrkameraden, die kurz vor Ihrem "Feuerwehr-Ruhestand" mit 65 Jahren stehen, haben sich noch für eine Teilnahme entschieden.

 

Dank...

An dieser Stelle bedanken sich Torsten Wennemuth und sein Stellvertreter Marco Kauffunger bei allen Feuerwehrleuten, die das Projekt Digitalfunk unterstützen und die Schulungen besucht haben. Dank gilt aber auch den Kreisausbildern „Sprechfunk“, die am Ende ca. 2000 Feuerwehrfrauen und -männer und auch Mitglieder anderer Hilfsorganisationen im Landkreis Hersfeld-Rotenburg ausgebildet haben.

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